Freitag, 19. April 2013

Samsung bestätigt bezahlte Hetzkampagne gegen HTC

Jörn Schmidt | 09:26
Vor ein paar Tagen tauchte im Internet eine Meldung auf, wonach Samsung angeblich Studenten dafür bezahlt haben soll, schlecht über HTC zu schreiben. Dieses sei zwar nur in Taiwan geschehen, beschädigt aber trotzdem den Ruf von Samsung. Was viele nicht für möglich gehalten haben, ist aber nun durch Samsung selbst bestätigt worden. Die Zweigstelle in Taiwan habe tatsächlich eine solche Schmutzkampagne gegen HTC dort bezahlt.

Nun hat Samsung offiziell bestätigt, dass ihre Taiwaner Zweigstelle wohl ein wenig über das Ziel hinausgeschossen sei und Studenten dafür bezahlt habe, schlecht in Foren über HTC zu schreiben. Gleichzeitig entschuldigt sich Samsung in aller Form bei HTC für diesen "unglücklichen Vorfall". Aber warum hat die Zweigstelle sich zu diesem Schritt hat hinreißen lassen? Eigentlich kann die Antwort darauf nur sein, dass man doch ein wenig Angst vor dem Erfolg des HTC One hat.


Man müsste denken, Samsung als weltgrößter Smartphone-Hersteller habe es nicht nötig, die Konkurrenz mit einer solchen Kampagne weiter unter Druck zu setzen. Doch scheint man das in Taiwan bei Samsung wohl ein wenig anders gesehen zu haben. Hier und da ein paar schlechte Reviews oder Foreneinträge über HTC und schon hat Samsung ein paar Käufer mehr, wird man sich wohl gedacht haben. Schlimmer ist eigentlich nur noch, dass die ganze Sache auch noch aufgeflogen ist.

Samsung entschuldigt sich für Hetzkampgane

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"Samsung Electronics remains committed to engaging in transparent and honest communications with consumers as outlined in the company’s Online Communications Credo. We have encouraged all Samsung Electronics employees worldwide to remain faithful to our Credo.

The recent incident was unfortunate, and occurred due to insufficient understanding of these fundamental principles.

Samsung Electronics Taiwan (SET) has ceased all marketing activities that involve the posting of anonymous comments, and will ensure that all SET online marketing activities will be fully compliant with the company’s Online Communications Credo.

We regret any inconvenience this incident may have caused. We will continue to reinforce education and training for our employees to prevent any future recurrence."
[via]
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