Mittwoch, 4. Dezember 2013

HTC One Mini Verkaufsverbot in Großbritannien

Jörn Schmidt | 09:00
Und wieder schlechte Nachrichten für HTC. Jetzt hat der Patentkrieg mal wieder zugeschlagen. Nokia hat nämlich erwirkt, dass das HTC One Mini in Großbritannien nicht mehr verkauft werden darf. Und das in Zeiten, bei denen es bei HTC sowieso nicht gerade gut aussieht. Es scheint so, als ob sich HTC immer weiter dem Abgrund nähert. Doch wie kam es zum HTC One Mini Verkaufsverbot durch Nokia? Angeblich haben die Taiwaner gleich mehrere Patente der Finnen verletzt.

Oh je, HTC. Und wieder mal ein Rückschlag. Ab dem 6. Dezember darf in Großbritannien nämlich das HTC One Mini nicht mehr verkauft werden. Nokia hat diesen Verkaufsstopp erwirkt. Und die Taiwaner können dem zuständigen Richter echt dankbar sein, dieser hatte nämlich auch ein gefordertes HTC One Verkaufsverbot mit der Begründung abgelehnt, dass dies ein zu großer wirtschaftlicher Schaden für HTC wäre. Und das zum Weihnachtsgeschäft.


Bei einem der verletzten Patente soll sich um ein spezielles Mikrofon im HTC One / HTC One Mini handeln. Wollen wir also hoffen, dass die Taiwaner das Problem schnell lösen können und das HTC One Mini in Großbritannien bald wieder verfügbar sein wird. Auf Deutschland hat das Gerichtsurteil übrigens keine Auswirkungen, hier kann man auch zukünftig weiter beide Modelle käuflich erwerben.

HTC One Mini darf nicht mehr verkauft werden

HTC, HTC One Mini
Es ist aber verwunderlich, dass der weltgrößte Windows Phone Hersteller Nokia einen anderen wichtigen Windows Phone Hersteller so übelst verklagt. Hier könnte sich also HTC überlegen, künftige nicht mehr auf das mobile OS von Microsoft zu setzen. Und das wäre bestimmt nicht gerade förderlich für dessen Überleben, denn darum ist es ja auch nicht gerade gut bestellt.

Quelle: Bloomberg
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